Sportinsel Stuttgart e.V.

9. Februar 2009

Auch in Koblenz kommen die Stuttgarter nicht über ein 2:2 hinaus!

Abgelegt unter: Allgemein, Bundesliga — Arno @ 00:50

Die Punkteteilung kostet die Stuttgarter am Ende voraussichtlich Platz zwei – Dahmen verliert zum ersten Mal in dieser Saison.

An Position vier spielte Manuel Fistonic (Stuttgart) gegen den aktuellen Bundestrainer und Deutschen Einzelmeister 2000, Oliver Pettke. Beide Spieler begannen sehr konzentriert und es entstanden lange Ballwechsel. Bis zum 7:7 war das Spiel ausgeglichen, dann folgten auf einen Fehler Fistonics drei clever herausgespielte Punkte von Pettke und der Koblenzer ging 1:0 in Führung. Im nächsten Satz das gleiche Bild – das Spiel wurde durch lange Ballwechsel nach hinten bestimmt. Fistonic gab Pettke wenig Chancen zum Angreifen und so ging das Spiel in den Tiebreak, in dem Fistonic einen Satzball vergab und Pettke seinen zweiten Satzball zur 2:0-Führung nutzte. In Satz drei geriet der Stuttgarter 3:9 in Rückstand, holte allerdings bis zum 9:10 auf, um dann mit einem ungenauen Aufschlag Pettke eine Vorlage zu geben, die dieser dankbar zum Matchgewinn nutzte.

Die Partie auf Position drei wurde bereits im Vorfeld als „Schlüsselbegegnung“ gehandelt. Hier spielte Stuttgarts Moritz Dahmen gegen den ehemaligen Nationalspieler, Johannes Voit. Dahmen fing verhalten an und überließ Voit das Spiel. Der nahm die Vorlage an und ging 1:0 in Führung. Im zweiten Satz besann sich Dahmen auf seine spielerischen Qualitäten und glich aus. Allerdings stellte sich im dritten Satz wieder leichte Fehler Dahmens ein, Voit gewann erneut die Oberhand und ging mit 2:1 in Führung. Der Koblenzer erarbeitete sich im vierten Durchgang eine rasche 4:1-Führung, die er bis zum 3:1-Sieg nicht mehr abgab. Irgendwann musste es passieren und die Serie reißen – und erneut war es, wie schon im letzten Jahr, in Koblenz, dass Dahmen einen schwarzen Tag erwischte.

Der schweizer Junioren-WM-Dritten Nicolas Müller trat an Top-Position eins gegen den Koblenzer Niederländer Lucas Buit an. Müller machte von Beginn an Druck und ließ Buit nicht ins Spiel kommen. Der Koblenzer glänzte zwar hin und wieder mit risikoreichen Shots, doch Müller gab das Heft des Handels nie aus der Hand. Immer wieder verstand es Müller das Tempo anzuziehen und den Niederländer laufen zu lassen. Nach knapp 40 Minuten hatte der schweizer Stuttgarter mit seinem 3:0-Sieg auf 1:2 verkürzt.

Auf das letzte Spiel des Tages waren alle Squashfans gespannt! Hier trafen, auf Position zwei, die beiden Nationalspieler Patrick Gässler (Stuttgart) und Tim Weber (Koblenz) aufeinander. In den vergangenen Begegnungen zwischen Gässler und Weber wurde es häufig hitzig – so allerdings nicht heute. Weber, der bereits am Samstag wegen einer Rückenverletzung das Spiel gegen Raphael Kandra aufgeben musste, hatte erneut Probleme. Im ersten Satz konnte er mit Gässler noch einigermaßen mithalten, verlor aber 6:11. Patrick Gässler konzentrierte sich danach darauf keine Fehler zu produzieren, denn er wusste, dass Weber – der immer wieder einen Ballwechsel mit schmerzverzerrtem Gesicht abbrach – dies nicht lange durchhalten würde. Der zweite Satz ging mit 11:6 genauso aus wie der erste. Im dritten Satz ging bei Weber nichts mehr – Gässler siegte in 2 Minuten 11:1 und holte den Punkt zum 2:2-Unentschieden.

Die Stuttgarter hätten mit einem Sieg noch eine Chance gehabt Platz zwei zu erreichen. Mit dem einen Punkt aus den Unentschieden ist den Schwaben zwar der Endrundenplatz nur noch theoretisch zu nehmen, aber es wird wohl am Ende nur zu Platz drei oder vier reichen. Da die beiden Tabellenersten bei der Endrunde gesetzt sind, wird Stuttgart erneut im Lostopf landen und dies könnte bedeuten, im Halbfinale wieder gegen Meister Paderborn spielen zu müssen.

Schängel SC Koblenz    -    Sport-Insel Stuttgart    2:2
Lucas Buit                   -    Nicolas Müller                0:3     7:11, 5:11, 4:11
Tim Weber                  -    Patrick Gässler              0:3     6:11, 6:11, 1:11
Johannes Voit             -    Moritz Dahmen              3:1     11:5, 6:11, 11:5, 11:3
Oliver Pettke               -    Manuel Fistonic              3:0     11:7, 13:11, 11:9

Weitere Informationen: www.squashnet.de

1 Kommentar »

  1. […] Nur gut, dass wir an diesem Wochenende nur ein Spiel hatten « Bremen ging fast daneben - Augsburg war entspannt! […]

    Pingback von Moritz Dahmen Blog » Blog Archiv » Koblenz: Bitte nie wieder! — 10. Februar 2009 @ 15:16

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